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Ausgangszustandsbericht (AZB) wird zunehmend gefordert

01.04.2016

Bei der Erweiterung oder Neuerrichtung eines Betriebs mit einem größeren Emissionspotential stellt sich die Frage, ob dieser im Laufe seiner Nutzung den Standort durch chemische Belastungen o. ä. verschlechtert. Um das in der Zukunft sicher bewerten zu können, ist die Erfassung des Ist-Zustandes sinnvoll, insbesondere um möglicherweise durch den bisherigen Betrieb verursachte schädlichen Bodenveränderungen von möglichen Neuschäden abgrenzen zu können. Für diesen Zweck wird von Behördenseite für Großbetriebe zunehmend ein sogenannter Ausgangszustandsbericht (AZB) gefordert, dessen Bewertungsrahmen sich an den bodenschutzrechtlichen Vorgaben orientieren.
Das größte Werk der Bayerische Milchindustrie (BMI) befindet sich in Zapfendorf und soll erweitert werden. Die Gartiser, Germann & Piewak GmbH wurde hierzu mit der Erstellung eines AZB beauftragt. Der Ergebnisse waren insgesamt erfreulich, der Untergrund am Werkstandort war ohne besondere Vorschäden. Da die BMI als lebensmittelverarbeitender Betrieb mit hohen Qualitätsstandards arbeitet, wird das sicher auch so bleiben.